Dienstag, 18. August 2015

Arequipa und unsere Wanderung im Colca Canyon

In Arequipa kamen wir um ca. ein Uhr in der Nacht an, weshalb die Nacht sehr kurz war. Am nächsten Tag erkundeten wir Arequipa und entdeckten die Schönheiten der auf ca. 2.300 Meter Höhe liegenden Stadt zwischen den drei Bergen "Misti", "Chachani" und "Picchu Picchu". Der Fluss "Chilli" -was auf Quetschua kalt bedeutet- beschert der Stadt grüne Anbauflächen zwischen den Häusern. Nahe dem "Plaza de Armas" finden sich die Hauptsehenwürdigkeiten, die wir besuchten. Das Kloster Santa Catalina mit seinen roten und blauen Gassen, die Iglesia de la Compañía, die ein gutes Beispiel für den Mestizenbaustil darstellt und das am 15. August stattfindende 475 Jahresfest der Stadt, welches bereits seit unserem Aufenthalt gefeiert wurde.


Am nächsten Tag ging es um sechs Uhr in der Früh auf ins Colca Tal. Der Canyon ist einer der tiefsten der Welt. Gemeinsam mit unserem Guide fuhren wir erst fünf Stunden mit dem Auto teilweise über Schotterpisten und auf bis zu 4.900 Meter hohe Pässe. Endlich angekommen und gestärkt nach einem Lunch stiegen wir 1.000 Meter zum "Río Colca" ab. Kurz bevor wir unsere Unterkunft erreichten, trafen wir eine 72 Jahre alte Dame, die den selben Weg in kürzerer Zeit als wir gegangen war. Ausgeruht wanderten wir am nächsten Morgen weiter Richtung "Oase". Auf dem Weg dort hin, zeigte uns unser Guide heimische Früchte, wie "Granadilla" eine süsse Passionsfrucht, "Chirimoya" und eine kiwiähnliche Kaktusfrucht, die sauer schmeckt. Des Weiteren lernten wir Cochinilla, ein Insekt das seit jeher als roter Farbstoff verwendet wird und den Pefferbaum "Molle", dessen zeriebene Blätter als Insektenschutz wirken, kennen. Auf unserer Fahrt zurück nach Arequipa sahen wir einen Kondor, einige Meter neben der Strasse bei seinem Frühstück, eine Kuh.



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