Donnerstag, 3. September 2015

La Paz



In unserer Ferienwohnung in Villa Fatima, einem Stadtteil von La Paz, angekommen, traffen wir einen Freund aus Deutschland zum Bergsteigen. Da dieser einige Tag Aklimatisationszeit benötigte, hatten wir genügend Zeit die Stadt zu besichtigen. Eine Fahrt mit der Seilbahn brachte uns nach El Alto. Dort gibt es einen grossen Markt, auf dem man alles von Kartoffel bis hin zu getrockneten Lamaföten für rituelle Zwecke kaufen konnte. Auch konnten wir beobachten, wie Opfergaben verbrannt wurden, um die jeweiligen Wünsche zu erfüllen. Im Anschluss besichtigten wir den Zentralfriedhof von La Paz.


Nach ein paar Tagen ging es eindlich in die Berge. Zuerst bestiegen wir den 5.320 Meter hohen Pico Austria und nach einer kalten Nacht in unseren Zelten ging es über den Gletscher auf den Pequeño Alpamayo (5.370hm). Einen Ruhetag später waren wir auch schon wieder im Bus auf dem Weg zum Basecamp des Huayna Potosí (6.088hm). Um 3:30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Gipfel, da wir den gesamten Auf- und Abstieg in einem Tag machten. Dafür brauchten wir ca. 11 Stunden. Zwei aus unserer Gruppe bezwangen nach einer Nacht in La Paz den 6.439 Meter hohen Illimani. Der Rest der Gruppe fuhr die Todesstrasse mit dem Moutainbike hinunter. Diese geht auf ca. 64 km Strecke von 4.600 hm auf 1.200 hm in den Dschungel bergab.
An dieser Stelle stiegen wir aus dem Reiseprogramm aus. Teresa´s Familie flog weiter nach Sucre. Für uns beide geht es erst am 08.09 weiter nach Santa Cruz.

1 Kommentar:

  1. Hallo Ihr Lieben,
    Eure Wanderungen sind echte Herausforderungen. Das klingt richtig nach Abenteuer. Genießt die Zeit ..... und alles Gute für Santa Cruz.
    Hermann

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