Mittwoch, 7. Oktober 2015

typisch Bolivien

Meiner Meinung nach unterscheidet sich Bolivien sehr stark von Deutschland. Vieles funktioniert hier anders, aber genauso gut oder schlecht.
Zum Beispiel das öffentliche Verkehrssystem. Wie in Deutschland gibt es verschiedene Linien die durch Buchstaben, Zahlen und Farben gekennzeichnet sind. Ich kann um nach Hause zu kommen die rote oder gelbe zwölf benutzen oder aber die Q. Wenn ich mit der Micro fahren möchte warte ich an der Hauptstraße bis eine kommt. Dann muss ich die Hand ausstrecken damit die Micro stehen bleibt und ich einsteigen kann. Zum Aussteigen ruft man "Parada" oder "Voy a bajar" und die Micro hält. Bezahlt wir am Anfang mit einem Boliviano. Das ist sehr billig, weshalb jeder mit den Micros fährt und es oft so voll ist, dass die Leute stehen müssen. Zuerst dachte ich, dass dieses System bewirkt, dass eine Fahrt sehr lange dauert, doch das ist nicht so. In der Innenstadt bin ich in ca. 20 bis 30 Minuten. Schneller geht es mit dem Taxi. Diese sind aber im Vergleich mit ca. 10 Bolivianos pro Fahrt auf Dauer teuer.
Ein Micro im Stillstand
Auch interessant ist das Einkaufen hier. Es gibt viel weniger Supermärkte als in Penzberg. Da gibt es Edeka, Lidel, Aldi, Rewe,.... Hier gibt es den SAS in der Innenstadt. Dafür findet man viele verschiedene Märkte. Die zwei größten sind in der Innenstadt der Merquado Central und weiter weg der Merquado Campesino. Und dort lässt sich so ziemlich alles finden. Von Lebensmitteln, wie Obst, Gemüse, Fleisch, etc. über verschiedenste Elektronische Artikel bis hin zu allem anderen was der Mensch im Alltag benötigt. Die Schwirigkeit besteht nur darin zu wissen wo sich was finden lässt und wie man wieder herausfindet. Auch ist es mit den Preisen ist es nicht ganz so leicht. Hier existiert nämlich keine Auszeichnungspflicht wie in Deutschland, weshalb man sich nie sicher sein kann, ob man nicht doch den Gringo-Preis (Gringo/-a = Weiße/-r) zahlt.

Lieblingsplatz im Merquado Central

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