Donnerstag, 29. Oktober 2015

Unser Wochenende in Cajamarka



Von der Oma einer Mitfreiwilligen und Chefin eines Wiederaufforstungsprogramms wurden wir letztes Wochenende nach Cajamarka eingeladen. Das befindet sich ca. 1,5 Stunden von Sucre entfernt mitten in Nirgendwo, tief im Wald. Es gibt verschieden große Hütten, die gemietet werden können, eine Capinteria (Schreinerei), Hühner, Gänse, Max -- das Pferd und viele kleine Minibäume. Nachdem wir alles besichtigt hatten, kochten wir gemeinsam und gingen früh in unsere Schlafsäcke, am nächsten Tag wollten wir um vier in der Früh aufbrechen.
Und am nächsten Morgen ginge es nun endlich los. Über Stock und Stein folgen wir einem kleinen Pfad bis es langsam hell wurde und sich uns eine wunderschöne Landschaft präsentierte. Nach kleineren Frühstückspausen gelangten wir über wegloses Gelände auf einen Gebirgskamm. Dort waren viele kleine Felsklötze, auf die man problemlos hinaufklettern konnte. Auf der anderen Seite ging es wieder bergab und wir trafen auf den „Touriweg“. Dieser führte uns zu unserem Ziel, den Malereien der Inka. Auf Felswänden fanden wir verschieden Strichmännchen und Zeichen von den Inkas. Nach einer kleinen Mittagspause ginge es wieder zurück Richtung Cajamarka. Das war nicht einfach, denn die Erschöpfung machte sich bei einigen bemerkbar. Nach ca. 10 Stunden Bergsteigen kamen wir endlich wieder in Cajamarka an. Und von dort aus ging es direkt nach Sucre zurück, wo wir alle glücklich und erschöpft ankamen und in die Betten fielen.

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