Dienstag, 5. Januar 2016

Frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2016!!

Über Weihnachten bin ich mit einer anderen Freiwilligen und deren Gastgeschwister nach Villa Serrano gefahren. Die Fahrt dauerte vier Stunden und wir durchfuhren nicht mehr als fünf kleine Dörfer. Ich frage mich, wie die Menschen dort leben, denn zum Teil ging es über Schotterpisten und steile Pässe. Deutschland ist, finde ich, das Gegenteil. Alle paar Kilometer kommt eine Ortschaft mit Einkaufsmöglichkeiten, Schulen, Ärzten usw. Aber in den scheinbar unendlichen Weiten der bolivianischen Landschaft gibt es nur das, was der Boden hergibt oder den Handel an den Straßen, wo die Lastwagen fahren. Zwischen den einzelnen Dörfern gibt es immer wieder einzelne Hütten. Als wir dort vorbeifuhren, sah ich Kinder die an der Strasse standen und ihre Hände den vorbeifahrenden Lastwägen, Autos und Bussen zustreckten.
Am Abend kamen wir endlich in Villa Serrano an. Nun mussten wir uns eine Schlafmöglichkeit für die Nacht suchen. Über ein paar Kontakte landeten wir in einem kleinen Zimmer, dass aber vollkommen für  uns vier ausreichte. Schließlich machten wir uns wieder auf den Weg zur Plaza. Dort trafen sich Jugendliche um zur selbst gemachten Musik zu tanzen. Das war sehr lustig, bis es um ca. 24 Uhr zu regen begann und wir uns in unsere Schlafsäcke verkrochen. Der nächste Morgen begann mit einem leckeren Frühstück aus verschiedenen Mangos. (Hier in Bolivien gibt es vier verschiedene Mangosorten!) Danach kauften wir unsere Tickets für die Rückfahrt und besichtigten den kleinen Ort. Am Nachmittag ging es für uns wieder zurück nach Sucre.

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