Montag, 14. März 2016

Ein Wochenende in Cochabamba

An einem der letzten Wochenenden machten wir uns auf nach Cochabamba. Dort fand das bekannte "Holy Color" Festival statt, das es auch in verschiedenen deutschen Städten gibt.
Das besondere an diesem Festival ist, dass sich alle mit bunten Farben bewerfen und dabei laute Elektromusik hören.
Nach der nächtlichen Hinfahrt im Bus suchten wir unser Hostal, das uns Freiwillige aus La Paz, die früher angereist waren, organisiert hatten. Dort schliefen wir weiter bis Mittags, da die Nächte in den Bussen selten erholsam sind. Gestärkt von einem Mittagessen am Mercado trafen wir uns mit den restlichen Freiwilligen aus verschiedensten Städten um gemeinsam das Festival zu besuchen. Schon von weiten hörten wir die laute Elektromusik. Als wir das Gelände betraten hatten, ging der Spaß schon los. Innerhalb einer halben Stunde waren wir alle mit nasser Farbe beschmiert. Leider fing es später zu regnen an, aber das störte uns nicht. Nach einer warmen Dusche ging es weiter in die Clubs der Stadt.
Am nächsten Mittag machten wir uns auf die 34,2 Meter hohe Christusstatue "Christo de la Concorida" zu besichtigen. Nachdem eine Gruppe gemütlich mit der Seilbahn die 1.399 Stufen überwand und ein kleiner Rest sie gelaufen war, konnten wir "Christo" aus nächster Nähe bestaunen.
Eine aufkommende Regenfront zwang uns, nach nur kurzem Verweilen, wieder hinunter in die Stadt und nach einem kleinen Nachmittagssnack wieder in den Bus zurück nach Sucre.

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