Von der Oma einer Mitfreiwilligen und Chefin eines
Wiederaufforstungsprogramms wurden wir letztes Wochenende nach Cajamarka
eingeladen. Das befindet sich ca. 1,5 Stunden von Sucre entfernt mitten in
Nirgendwo, tief im Wald. Es gibt verschieden große Hütten, die gemietet werden
können, eine Capinteria (Schreinerei), Hühner, Gänse, Max -- das Pferd und
viele kleine Minibäume. Nachdem wir alles besichtigt hatten, kochten wir gemeinsam
und gingen früh in unsere Schlafsäcke, am nächsten Tag wollten wir um vier in
der Früh aufbrechen.
Und am nächsten Morgen ginge es nun endlich los. Über Stock
und Stein folgen wir einem kleinen Pfad bis es langsam hell wurde und sich uns
eine wunderschöne Landschaft präsentierte. Nach kleineren Frühstückspausen
gelangten wir über wegloses Gelände auf einen Gebirgskamm. Dort waren viele
kleine Felsklötze, auf die man problemlos hinaufklettern konnte. Auf der
anderen Seite ging es wieder bergab und wir trafen auf den „Touriweg“. Dieser
führte uns zu unserem Ziel, den Malereien der Inka. Auf Felswänden fanden wir
verschieden Strichmännchen und Zeichen von den Inkas. Nach einer kleinen
Mittagspause ginge es wieder zurück Richtung Cajamarka. Das war nicht einfach,
denn die Erschöpfung machte sich bei einigen bemerkbar. Nach ca. 10 Stunden Bergsteigen
kamen wir endlich wieder in Cajamarka an. Und von dort aus ging es direkt nach
Sucre zurück, wo wir alle glücklich und erschöpft ankamen und in die Betten
fielen.
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