Neben der im vorhergehenden Blogeintrag angesprochene Sprach Quechua reden die Menschen hier Spanisch, welche auch die offizielle Amtssprache ist. Als ich in Bolivien ankam hatte ich schon zwei Jahre lang Spanischunterricht in der Schule, verstand aber mehr oder weniger NICHTS.
Das hat mich am Anfang erst einmal ziemlich frustriert.
Besonders die ersten Monate waren sehr schwierig, da ich in der Guaderia mit
zwei Erzieherinnen gearbeitet habe, die kaum auf mich Rücksicht genommen haben.
Sie wechselten zwischendrin von Spanisch zu Quechua und redeten auch sehr
undeutlich und schnell. Die Kinder konnte ich auch kaum verstehen, da sie
entweder noch gar nicht sprechen konnten oder nicht verstanden, dass ich die
Sprache noch nicht beherrschte und deshalb sehr schnell und undeutlich redeten.
Aber es wurde,
Gott sei Dank, besser. Nach einem Monat habe ich angefangen gemeinsam mit einer
anderen Freiwilligen Spanischunterricht zu nehmen. Das hat mir sehr geholfen.
Mittlerweile habe ich das, was ich in zwei Jahren in der Schule gelernt habe,
hier in einem halben Jahr gelernt. Auch hat mir mein Wechsel in das
Jugendzentrum geholfen. Die Jugendlichen reden mehr und ich lerne auch durch
ihre Hausaufgaben. Mittlerweile kann ich mich fließend auf Spanisch
unterhalten. Sobald ich aber spezielleres Vokabular benötige wird es schwierig.
Bevor ich hier
ankam dachte ich, das es mit der Sprache einfacher sein würde. Aber es braucht,
denke ich, zwei bis drei Monate bis man sich einigermassen verständigen kann.
Es ist auf jeden Fall nicht immer einfach, aber die Mühe lohnt sich.
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